Medikamentöse Schmerztherapie

Manchmal ist der Einsatz von Schmerzmittel (einzeln oder kombiniert) unumgänglich. Wir beraten Sie bei der Einstellung der medikamentösen Schmerztherapie.

Bei der Behandlung akuter Schmerzen sind nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) Mittel erster Wahl. Hierbei hält man sich meistens an das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) propagierte Stufenschema.

Schwieriger ist die Situation bei der Kontrolle chronischer Schmerzzustände. Die dauerhafte Einnahme von Schmerzmitteln über Monate oder sogar Jahre hinweg wird von den meisten Patienten weder gewünscht noch toleriert. Vielfach sprechen die Beschwerden auch nicht mehr auf diese Schmerzmittel an.

Von besonderer Tragweite ist die Tatsache, dass gerade die am häufigsten eingesetzten Schmerzmittel der ersten Stufe (NSAR: Nichtsteroidale Antirheumatika) mit zahlreichen, teils schwerwiegenden Nebenwirkungen verbunden sind. Auch der Einsatz von Opiaten, Antiepileptica (z.B. Lyrica) oder Antidepressiva sind häufig problematisch.

Dank sinnvoller Begleitmassnahmen kann unter Umständen die Einnahme von Schmerzmittel reduziert und die damit verbundenen Nebenwirkungen reduziert werden.